„Kiki Smith – Procession“ im Haus der Kunst

Die Ausstellung „Kiki Smith – Procession“ im HdK (nur noch bis 3.6.) ist sehr sehenswert. Erstaunlich, welche Bandbreite an Ausdrucksmöglichkeiten und Materialien der Künstlerin zur Verfügung stehen: Skulpturen, grafische Arbeiten, Objektkunst, Gemälde und Tapisserien aus so unterschiedlichen Stoffen wie Bronze, Gips, Glas, Porzellan, Papier, Aluminium, Latex, Federn und Bienenwachs. Ein ganzer Kosmos aus den letzten 30 Schaffensjahren der Künstlerin tut sich dem Betrachter auf.

Manche Arbeiten sind ausgesprochen ästhetisch, andere überschreiten mühelos die Ekelgrenze. Körperlichkeit, anatomische Details, Sekrete und dergleichen bestimmen einen Großteil der Ausstellung.

Alles ist sehr großzügig präsentiert, vielleicht manchmal etwas zu großzügig. Gerade die kleineren Arbeiten könnten nach meiner Meinung etwas mehr Intimität vertragen. Am besten hat mir der Saal mit den Tapisserien gefallen. Die Arbeiten erinnern in ihrer Symbolik und Bildsprache an alchemistische Zeichen, mystische Formeln, Elemente der Volkskunst oder Abbildungen aus Märchenbüchern. Einige Beispiele habe ich ausgewählt.

Mehr zu Kiki Smith: https://hausderkunst.de/ausstellungen/kiki-smith-procession

 

 

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