
Das alte Wort „Hain“ steht für einen „gehegten und gefriedeten Wald“, ein Wäldchen oder eine Baumgruppe. In meinem Bild sieht es aus, als sei der Hain verwahrlost, vergessen und aufgegeben. Man kann das ehemalige Kulturland noch ahnen, aber die Wildnis ist dabei, es sich zurück zu erobern. Die morgendliche Nebelstimmung wirkt sehr intim und gibt dem Motiv etwas Geheimnisvolles.
Ich möchte dem Bild eines mit ähnlichem Sujet gegenüber stellen, das ich vor 18 Jahren gemalt habe: Unseren ehemaligen Obstgarten.
