Die Rodungsinsel – ein kurzer Titel für ein Bild, das lange brauchte

Die Rodungsinsel, 2019, 150 x 100 cm, Acryl/LW

Ich möchte hier mein neues Bild „Die Rodungsinsel“ vorstellen. Es ist ein abstraktes „Actionpainting“ geworden, mit vorherrschend Grüntönen. Was man dem fertigen Bild nicht ansieht, ist die Arbeit und der sehr zähe Kampf, der dem Endergebnis vorausging.

Ich stelle fest, dass mir der Entstehungsprozess eines Bildes von Mal zu Mal wichtiger wird. Deswegen lege ich auch viel Wert auf seine Dokumentation. Jeder Schnappschuss zeigt das Zwischenergebnis am Ende einer Malsession. Dazwischen können Tage oder Wochen vergehen.

Während der Arbeit an meinen Bildern suche ich nach etwas, das ich nicht benennen kann aber sehr wohl erkenne, wenn es vor mir liegt. Dieses Etwas ist der eigentliche Grund, weshalb ich male. Die Suche nach dem Sublimen erfordert ein Maximum an bildnerischer Freiheit. Weil ich ein Mensch bin, mit Erfahrungen, Vorlieben, mit Bildern im Kopf und dem Wunsch, das mitzuteilen, stolpere ich immer wieder suchend durch meine Bilder, da verdeutlichend, dort verwischend – bis das Ergebnis dem Gesuchten entspricht, zumindest aber ähnelt.

Am Beispiel von „Die Rodungsinsel“ kann man das sehr gut verfolgen. Es hat fast drei Monate und etliche Versuche gebraucht, bis es fertig war. Hier die Diashow der Entstehung. Viel Spaß!

  • Mein neues Bild "Die Rodungsinsel" in Schritt-für-Schritt-Folgen vorgestellt. Step 1: Einfach mal Farbe raushauen!

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