Alle Beiträge von Gerhard Knell

Diesmal: Ein Nachtstück

Nacht, Sternenhimmel, Reflexion, Spiegelung, Romantisch, Wasser, Bubbles
Nachtstück, 2024, 120 x 100 cm, Acryl auf LW

Zum neuen Jahr ein neues Bild:  „Nachtstück“. Wie schon bei den beiden letzten Leinwandbildern „Hubble’s Bubbles“ und „Oberflächlich“ haben es mir auch hier wieder fluffige Blasen und Kleckse angetan.  Sie verteilen sich unregelmäßig und in großer Zahl auf der Leinwand. In mehreren Schichten aufgetragen entsteht die Tiefenwirkung, noch verstärkt durch das Helldunkel und die Spiegelung der Wasserfläche.

Mit ungewöhnlichen malerischen Mitteln ist es gelungen, den Eindruck einer sternklaren Nacht zu erzeugen, so wie man sie weit draußen in der Natur mit Glück erleben kann.

Verlängert: AUSSTELLUNG „MAL SO, MAL SO“ IM GIESINGER BAHNHOF

Wegen des großen Andrangs wird meine Ausstellung „Mal so, mal so“ im Kulturzentrum Giesinger Bahnhof verlängert bis 31.1.24. Die Gelegenheit sollte man sich nicht entgehen lassen 😉

Adresse: Kulturzentrum Giesinger Bahnhof, Giesinger Bahnhofplatz 1, 81539 München
Ausstellungsdauer:
01.12.23 – 31.01.24
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 10:00 – 16:00 Uhr und nach Vereinbarung

Pressetext: Das Kulturzentrum Giesinger Bahnhof zeigt ab dem 01.12. Acrylgemälde und Zeichnungen von Gerhard Knell. Die Motive reichen vom figürlichen Realismus über Landschaften bis zum Actionpainting. Die Mischung der Stile macht seine großformatigen Bilder spannend und außergewöhnlich. Die Papierarbeiten sind spontaner und zeigen noch mehr Freude am Experimentieren.

Ideen für seine Bilder findet Gerhard Knell in der Natur oder durch den Entstehungsprozess. Öfter verwendet er auch figürliche oder
architektonische Elemente. Sie sind im Gegensatz zu der sonst sehr freien Gestaltung akkurat und fast fotorealistisch wiedergegeben. Der Stilmix von Realismus und Abstraktion macht den Reiz aus.

Ausstellung „Mal so, mal so“ im Giesinger Bahnhof

Ausstellungsplakat Gerhard Knell Mal so, mal soAm Freitag, den 1.12.23 eröffnet meine Ausstellung „Mal so, mal so“ im Kulturzentrum Giesinger Bahnhof – aus organisatorischen Gründen zunächst ohne Vernissage. Dafür gibt es am Sonntag, den 10.12.23 um 11:00 Uhr eine Matinee, zu der alle Kunstfreunde herzlich eingeladen sind.

Adresse: Kulturzentrum Giesinger Bahnhof, Giesinger Bahnhofplatz 1, 81539 München
Ausstellungsdauer: 01.12.23 – 07.01.24
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 10:00 – 16:00 Uhr und nach Vereinbarung

Pressetext: Das Kulturzentrum Giesinger Bahnhof zeigt ab dem 01.12. Acrylgemälde und Zeichnungen von Gerhard Knell. Die Motive reichen vom figürlichen Realismus über Landschaften bis zum Actionpainting. Die Mischung der Stile macht seine großformatigen Bilder spannend und außergewöhnlich. Die Papierarbeiten sind spontaner und zeigen noch mehr Freude am Experimentieren.

Ideen für seine Bilder findet Gerhard Knell in der Natur oder durch den Entstehungsprozess. Öfter verwendet er auch figürliche oder
architektonische Elemente. Sie sind im Gegensatz zu der sonst sehr freien Gestaltung akkurat und fast fotorealistisch wiedergegeben. Der Stilmix von Realismus und Abstraktion macht den Reiz aus.

Hubble’s-Bubbles

Hubble-Bubble, Teleskop Weltraum Blau Abstrakt
Hubble’s-Bubbles, 2023, 140 x 100 cm, Acryl/LW

Mein neuestes Werk mutet ziemlich psychedelisch an, aber Ehrenwort, ich war völlig nüchtern beim Malen! Wie der Titel schon andeutet, stellt sich ein Bezug zum Weltall – z.B. Aufnahmen von Weltraumteleskopen – ein. Das war anfangs nicht beabsichtigt, hat sich aber im Lauf des Malprozesses immer mehr als Idee verdichtet. Nun da es fertig ist, kommt man einfach nicht an dieser Assoziation vorbei. Sollten sich die Trekkies und Science-Fiction-Fans unter euch davon angesprochen fühlen, habe ich nichts dagegen 😉

„Oberflächlich Betrachtet“

„Oberflächlich“, 2023, 100 x 120 cm, Acryl/LW

Vielleicht erkennst du auf meinem Bild eine schillernde Wasseroberfläche. Das war die eine Idee, die ich hatte. Mich reizt aber auch die Tiefe, das was unter der Oberfläche zu erahnen ist. Und noch etwas: Die Weite, also die räumliche Ausdehnung, der Blick in Richtung Horizont oder anderes Ufer. Alles das steckt in diesem Bild. Ich habe auf perspektivische Tricks verzichtet und den gewünschten Eindruck nur über die Farbe erzeugt. „Oberflächlich betrachtet“ ist es nur ein blaues Bild, aber je länger man es betrachtet, desto mehr gibt es preis. Sieh hier wie es entstanden ist:

Ausstellung: „Mal so, mal so“ – Acrylbilder und Zeichnungen von Gerhard Knell

Eröffnung: Freitag, 01.12.23 um 19:00 Uhr
Ort: Kulturzentrum Giesinger Bahnhof
Giesinger Bahnhofplatz 1, 81539 München
Dauer: 01.12.23 – 07.01.24
Öffnungszeiten: Mo bis Sa 8:00 – 20:00 Uhr

Das Kulturzentrum Giesinger Bahnhof zeigt ab dem 01.12. Acrylgemälde und Zeichnungen von Gerhard Knell. Die Motive reichen vom figürlichen Realismus über Landschaften bis zum Actionpainting. Die Mischung der Stile macht seine großformatigen Bilder spannend und außergewöhnlich. Die Papierarbeiten sind spontaner und zeigen noch mehr Freude am Experimentieren.

Ideen für seine Bilder findet Gerhard Knell in der Natur oder durch den Entstehungsprozess. Öfter verwendet er auch figürliche oder
architektonische Elemente. Sie sind im Gegensatz zu der sonst sehr freien Gestaltung akkurat und fast fotorealistisch wiedergegeben. Der Stilmix von Realismus und Abstraktion macht den Reiz aus.

Das Selbstvertrauen der Frauen Weibliches Selbstvertrauen Die selbstbewusste Frau von heute Catwalk Bikini Sportlerin Sprungbrett
Bleichen Königs Tochter, Acryl/LW, 100 x 120 cm

Schwarzmalerei

Anlässlich zweier Wettbewerbe ist meine alte Liebe zu Schwarz-Weiß wieder aufgeflammt. Die hier gezeigten Arbeiten sind Tuschzeichnungen auf Aquarellpapier, ca. 70 x 100 cm, entstanden 2022 und 2023.

Stetiges Experimentieren ist ein wichtiger Aspekt meiner Arbeit. Herkömmliche Mal- und Zeichenmittel werden möglichst vermieden, stattdessen liebe ich es, selbst entwickelte Werkzeuge und Techniken zu benutzen, ebenso wie zufällige Prozesse, die ich selbst auslösen, steuern und beenden kann. Immer wieder faszinierend ist die enorme Vielseitigkeit von Tusche, die feinste Linien, aber auch verwaschene Lasuren in allen Abstufungen von Schwarz zulässt. Der größtmögliche Kontrast – zwischen ganz hell und völlig dunkel –  ermöglicht es, eine hohe Spannung im Bild aufzubauen.

Vorwärts, zurück zu den Wurzeln!

Es war eine Weile still hier im Blog. Mich haben die letzten drei Jahre Pandemie insofern verändert, dass ich es mehr und mehr mühselig fand, in irgendeiner Form Aufmerksamkeit zu erheischen, wo der Kunstbetrieb eh schon am Boden lag. Keine Ausstellungsmöglichkeit mehr, keine Instagram-Feeds, zuletzt keine Bilder mehr gemalt. Nur noch an einzelnen Wettbewerben teilgenommen, ansonsten Rückzug ins Schneckenhaus. „Und wozu Dichter in dürftiger Zeit?“ hatte sich schon Hölderlin gefragt.
Nun ist es aber nicht so, dass gar nichts passiert wäre, im Gegenteil. Es war eine sehr produktive Zeit. Meine alte Liebe zur Zeichnung und der Arbeit auf Papier ist wieder aufgelebt. In mönchischer Abgeschiedenheit entsteht seither Blatt um Blatt im Skizzenbuch.
Nicht alle sind gelungen, aber mir gefällt besonders die tagebuchartige Form daran. Der Prozess ist hier wichtiger als das einzelne Ergebnis.

Ein Teil meiner Skizzenbücher, seit 1990 geführt.

Wohin die Reise führt, ist noch nicht absehbar. Ich entdecke  Ähnlichkeit mit Arbeiten des Informel in meinen Blättern. Landschaftliche Bezüge sind natürlich auch häufig dabei. Das wichtigste ist aber, dass die Freude an der Arbeit wieder da ist. Diese Blätter sind von mir und für mich entstanden, ganz ohne Hintergedanken. Kunst ist ja zunächst eine menschliche Lebensäußerung, nicht mehr. Aber auch nicht weniger! Ein Klick auf den Link öffnet je ein PDF der letzten Skizzenbücher.
Skizzenbuch_17
Skizzenbuch_18
Skizzenbuch_19

„Schwarzdorn“ – fürs Erste

The whirlwind is in the thorn tree
„Schwarzdorn“, Acryl/LW, 100 x 160 cm, 2022

Ich präsentiere hier mein neues Bild unter dem vorläufigen Titel  „Schwarzdorn“. Eine sehr reduzierte Arbeit, dieses Mal. Es sind nur drei Farben verwendet, erstmals auch Tinte auf Leinwand. Der Vorteil gegenüber Acryl: Sehr dünnflüssig bei hoher Farbintensität.

Die Idee zu dem Motiv verdanke ich einem Foto von einem Strauch, das ich vor Jahren gemacht habe . Wie schon bei meinem Bild „Kahler Baum“ kam mir unwillkürlich der Vergleich mit einer Explosion in den Sinn. Eine Explosion, nur zeitlich extrem verlangsamt. Doppelt reizvoll wird das Motiv durch die Spiegelung des Strauchs im Wasser. Ich mag auch die Spannung zwischen Landschaftsmalerei und Tachismus.

Aus dem Skizzenbuch
Fotografie eines Strauchs

Im Schilf

Im Schilf, 100 x 150 cm, Acryl/LW, 2022

Hier präsentiere ich das neueste Werk: „Im Schilf“. Mein aktueller Malstil scheint sich zu verfestigen, in diesem Fall wieder gepaart mit deutlich romantischen Elementen. Und warum auch nicht, solange das Bild funktioniert?

Exkurs: Viele kleinformatige  Aquarelle und Tuschzeichnungen wirken äußerst lebendig, gerade durch das Skizzenhafte und Unmittelbare. Niemand stört sich an fehlender Detailgenauigkeit. Beim Betrachten denke ich mir oft: Welch ein Jammer, dass sie nur so klein und nicht größer sind. Aber genau darin liegt auch das Problem:

Blatt aus dem Skizzenbuch

Wie schafft man es, den spontanen, skizzenhaften und oft vergröberten, dafür aber äußerst lebendigen Eindruck einer schnellen Skizze aufs große Format zu übertragen? Oft wirken Übertragungen ins Großformat eben nur wie angestrichen oder ausgemalt. Es geht mir beim Malen aber genau darum: Lebendigkeit. Ich werde weiter dranbleiben!

Ausstellung „Mal was Anderes“ „Light“ im Bürgerhaus Unterföhring

Meine Ausstellung „Mal was Anderes“ hängt seit dem 26.11. im Unterföhringer Bürgerhaus. Die Vernissage musste leider im letzten Moment abgesagt werden, weil die Coronaregeln zuvor verschärft worden waren. 2G+, also genesen oder geimpft und zusätzlich getestet, dann das Ganze noch mit Voranmeldung – da konnte man es gleich ganz sein lassen.
Nichtsdestotrotz hängen die Bilder jetzt und ich lade euch herzlich zur Besichtigung der Ausstellung ein!

Bürgerhaus Unterföhring, Foyer
Dauer:  26.11.21 – 29.01.2022 (Verlängert)
Öffnungszeiten: Mo – Fr 8:00 – 20:00 Uhr, Sa 10:00 – 14:00 Uhr

Ansicht vom Eingang und Aufgang zum Saal
Eingang mit Kasse, darüber die doppelt großen Formate „Lichter Wald“ und „Dschungelbild III“
Bereich über der Kasse, Nebenraum

 

 

 

 

 

Galerie mit Garderobe, Zugang Saal
Ende der Galerie mit Tür zu den Rängen

 

 

 

 

Entlang der Galerie, Mitte
Foyer 1. Stock
Foyer 2. Stock

Die Blaue Stunde

Die blaue Stunde, 2021, 110 x 140 cm, Acryl/LW

Das Bild war überraschend schnell gemalt, nachdem die Idee da war und das Konzept für die Umsetzung. Hinterher habe ich mich gefragt, ob ich es mir zu leicht gemacht habe, ob das Bild zu wenig Tiefgang hat oder unfertig wirkt – Zweifel in der Art.

Andererseits besitzt es eine Frische und Unmittelbarkeit, die ich in anderen Bildern oft nicht erreiche. Das finde ich wiederum sehr gut. Und man darf nicht vergessen: Es hat eine lange Zeit gebraucht, bis ich mir als Maler diesen Grad an Freiheit erarbeitet habe. „Die blaue Stunde“ zeigt dies exemplarisch.

Endlich wieder eine Ausstellung!!!

Nach zweimaligem Verschieben darf ich nun voller Vorfreude meine nächste Ausstellung ankündigen:

„Mal was Anderes“
Gerhard Knell, Malerei

Bürgerhaus Unterföhring, Foyer
Vernissage: Fr 26.11.2021, 19:00 Uhr
Begrüßung:        Florian Nagel, Kulturamt
Dauer:  26.11.21 – 08.01.2022
Öffnungszeiten: Mo – Fr 8:00 – 20:00 Uhr, Sa 10:00 – 14:00 Uhr

Text der Einladungskarte: 
Gerhard Knell sucht in seinen Bildern die Auseinandersetzung mit der Natur. Häufig sind Wasserflächen dominierendes Element. Gespiegelt erscheint, was um sie und über ihnen liegt. Der Bildraum wird erweitert und der Maler muss abstrahieren.

Sein Malstil ist in der Romantischen Landschaftsmalerei, aber auch im Tachismus, einer Richtung des Informel, verwurzelt. Viele lasurartige Farbaufträge verdichten sich  zu lebhaften Strukturen. Die Motive für seine Bilder findet Knell entweder in der Natur oder sie sind Produkte des Entstehungsprozesses. Gerne kombiniert er abstrakte Farbflächen mit realistisch gemalten figürlichen oder architektonischen Elementen. Der Stilmix von Realismus und Abstraktion macht hierbei den Reiz aus. Bei einigen Arbeiten ist eine starke Draufsicht gewählt, ähnlich Satellitenbildern. Der Bildraum entsteht nur durch die Farbe und doch hat der Betrachter das Gefühl, aus großer Höhe hinabzublicken.

Bitte beachten Sie: Für Veranstaltungen im Bürgerhaus gilt die 3G-Plus-Regel. Bitte bringen Sie einen entsprechenden Nachweis mit. Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis.

Ich freue mich über zahlreiche und interessierte Besucher!

Schon wieder ein Steg!?

Steg Nummer Neun, 2021, 110 x 140 cm, Acryl auf LW

Mein neues Bild heißt schlicht „Steg Nummer Neun“. Es ist nun das neunte Mal, dass in einem meiner Bilder ein Steg oder Sprungbrett über dem Wasser gemalt ist. Wenn das mal keine tiefere Bedeutung hat! Ich möchte darüber nicht spekulieren, sondern denke mir meinen Teil, du auch?